Erdburzeldorn Tribulus terrestris

Der Erd-Burzeldorn hat den botanischen Namen Tribulus terrestris. Oftmals wird er aber auch als Erdsternchen bezeichnet. Es handelt sich hier um einen Pflanzenart der Gattung Burzeldorne (Tribulus), die zur Familie der Jochblattgewächse (Zygophyllaceae) gehört. Gerade in den tropischen und subtropischen Ländern wie Asien, Südeuropa, Afrika und auch im nördlichen Australien ist diese Pflanze sehr weit verbreitet. Außerdem wurde die Pflanze in die Neotropis eingeschleppt. Zu den Jochblattartigen Gewächsen zählen neben dem Erd-Burzeldorn noch 13 weitere Pflanzen. Bekannt sein dürfte hier die Wüstendattel.

Erdburzeldorn

Tribulus terrestris

Pflanzenbeschreibung Tribulus terrestris

Beim Erd-Burzeldorn handelt es sich um eine ein bis zweijährige Pflanze mit krautigem Wuchs. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 50 cm. Durch ihre filzige Behaarung wirkt die Pflanze immer grau. Die 2,5  bis 5 cm langen Laubblätter sind gefiedert und bestehen aus fünf bis acht Paaren von elliptischen Blättchen. Diese elliptischen Blättchen haben eine Länge von 5 bis 10 mm und eine Breite von 3 bis 8 mm. Zusätzlich sind Nebenblätter vorhanden. In der Blütezeit ist der Erd-Burzeldorn mit schmalen gelben Blüten geschmückt. Diese Blüten haben einen Durchmesser von 1 bis 1,5 cm und stehen auf kurzen Stielen. Jede Blüte enthält dabei exakt 10 Staubblätter. Die harten Kapselfrüchte sind oft stachelig. Es gibt bei dieser Pflanze unterschiedliche Arten der Bestachelung. Sie reicht von sehr stachelig bis nahezu glatt. Die Kapselfrüchte selbst haben einen Durchmesser von 1 cm und sind nur 4 bis 8 mm lang. Der Erd-Burzeldorn kann das ganze Jahr über blühen. Die Dornen des Erd-Burzeldorns erinnern an Reißzwecken.

Unterschiedliche Varietäten von Tribulus terrestris, des Erd-Burzeldorns

Der Erd-Burzeldorn ist ziemlich groß an verschiedenen Variationen. Dabei variieren sowohl die Blätter, die Früchte und die Blüten in Größe und Form. Die bekanntesten Varietäten sind hierbei:

Tribulus terrestris var. bicornutus
Tribulus terrestris var. inermis
Tribulus terrestris var. robustus
Tribulus terrestris var. Terrestris

Einsatz des Erd-Burzeldorns in der Pharmakologie

Die Früchte des Erd-Burzeldorns enthalten unter anderem Tannin, Glykosid, Linolsäure, ein ätherisches Öl und Peroxidase.
Zum einen soll der Erd-Burzeldorn die Potenz fördern. Dazu wird er als Tonikum eingesetzt. Diese Wirkung wurde in verschiedenen Laborstudien an Ratten nachgewiesen. Während dieser Studien nahmen die Ratten an Gewicht zu. In weiteren Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass die Androgenrezeptoren im Rattengehirn zugenommen haben. In einer klinischen Studie an Menschen konnte bisher ein Einfluss auf die Hormonproduktion nicht nachgewiesen werden. Dennoch ist dieses Tonikum gerade im Bodybuilding und im Kraftsport als Steroidersatz und auch als natürliches Anabolikum sehr weit verbreitet. Und dies, obwohl bisher eine wissenschaftliche Bestätigung der positiven Effekte auf den Muskelaufbau fehlt.
Des Weiteren hat man bei Ratten festgestellt, dass der Pflanzenextrakt einen blutdrucksenkenden Effekt habe.
Die in der Pflanze enthaltenen Saponine haben wie bei anderen Pflanzen auch eine stark pilztötende Wirkung.

Der Erd-Burzeldorn ist in der EU nicht als Lebensmittel zugelassen. Aus diesem Grund wird er sehr oft als Rohstoff und nicht als Lebensmittel verkauft. Die EU beruft sich hier auf die Novel Food Verordnung. Als Kraut wird es in Teemischungen verwendet, um die sexuelle Libido zu steigern. Auch soll es bei Infektionen der Harnwege hilfreich sein und gleichzeitig die Begleiterscheinungen der Wechseljahre mindern.

erfolgreich in die neue Gartensaison

Wenn das neue Gartenjahr beginnt und die Pflanzen aus dem Boden sprießen, sieht es zwischen den Beeten dennoch leer aus. Gartenfreunde wissen oftmals nicht, an welchem Platz ihre Pflanzen standen. Auch die Namen der Blumen geraten in Vergessenheit, weil die Verkaufsetiketten nicht mehr lesbar sind. Ein Schild würde sich nun als hilfreich erweisen. Der Handel hält eine breite Angebotspalette bereit. Kunden haben die Möglichkeit, zwischen Plastikstecketiketten, Schiefertafeln, Holzsteckern, Kupfer- und Aluminiumsteckern eine Auswahl zu treffen. Zuvor gilt es zu überlegen, ob die Schilder zur Information oder als Schmuck dienen sollen. Auch die vorgesehene Haltbarkeit sollte in Erwägung gezogen werden.

 

Mit nützlichen Pflanzenschildern Übersicht gewinnnen

Für Aussaaten und Vermehrungskulturen erfüllt eine einfache, preisgünstige Beschilderung ihren Zweck. Sie bringt System und Ordnung in die Beete oder Aussaatkisten. Meist kommen hierfür Stecketiketten zur Anwendung. Darauf können Art und Sorte der ausgesäten Pflanzen sowie das Datum der Aussaat festgehalten werden. Die Beschriftung sollte wasserdicht und lichtbeständig sein, wofür wasserfeste Marker und spezielle Gärtnerstifte geeignet sind. Stauden, Rosen und Gehölze benötigen zur Kennzeichnung größere, witterungsbeständige Schilder. Hierfür eignen sich aus Aluminium, Zinkblech oder Kupfer gefertigte Metallschilder. Zur Beschriftung werden Blanko-Etiketten in verschiedenen Ausführungen angeboten.

 
Eigene Ideen kreativ verwirklichen

Schilder aus Emaille und Porzellan sehen schön aus und werden bereits mit Beschriftung hergestellt. Diese hochwertigen Etiketten kommen meist für Rosen und Obstbäume zum Einsatz. Im Freiland können auch Holzschilder angebracht sein. Holzsteckschilder werden aus Hartholz wie Eiche hergestellt. Viele Gartenfreunde fertigen die benötigten Schilder gerne selbst an. Materialien zur Selbstgestaltung finden sich oft in Haus oder Garten. Zerbrochene Tontöpfe, Steine, Eisstiele oder Wäscheklammern lassen sich mit viel Kreativität umfunktionieren. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Gereinigt, mit Farb- oder Lackstiften beschriftet, mit Löchern zum Aufhängen versehen: schon erstrahlen die alten Teile in neuem Glanz. Die Pflanzenschilder sind nützliche Begleiter durch das gesamte Gartenjahr, verschönern Beete oder Gewächse und vermeiden Durcheinander.