
Seit einigen Wochen habe ich ein neues kleines "Netvertible". Es nennt sich ClassmatePC Convertible. Eine gute Beschreibung ist hier zu lesen. Den ClassmatePC gibt es in verschiedenen Konfigurationen. Meiner hat folgende:
- Intel Atom N270
- 16GB PATA-SSD, es paßt jedes 1,8" PATA-LAufwerk mit ZIF-Anschluß
- 1GB RAM
- Display 9" 1024x600
- Akku 7200 mAh, hält etwa 6 Stunden
Der ClassmatePC macht einen recht robusten Eindruck. Lustig ist der Henkel, der in manchen Situationen auch recht praktisch ist. DIe Tastatur soll sogar wasserfest sein, ich probiere das nicht aus ![]()
RAM und Massenspeicher lassen sich selber tauschen. Die verstecken sich unter der Abdeckung. Inzwischen steckt da ein 2GB RAM und eine schnellere 32GB SSD drin. Vor allem die SSD macht sich in der Performance bemerkbar.
Auf meinem ClassmatePC war Hardy vorinstalliert. Da funktioniert alles, der Touchscreen, der Lagesensor, der dafür sorgt, daß sich das Bild automatisch dreht. Hardy ist mir etwas zu alt. Karmic funktioniert auch. Sogar der Touchscreen mit dem Treiber, der für Jaunty angeboten wird. Xrandr dreht auch das Display, nur der Touchscreen wird nicht mitgedreht. Unter Hardy wird dafür ein Daemon bereit gestellt. Sehr gute Lösungsansätze für Karmic hat Daniel in seinem Blog aufgeschrieben. (Würde er Kommentare ohne Login zulassen, würde ich mich auf direktem Weg bedanken ...). WLAN ließe sich alternativ auch mit den backport-Modulen (linux-backports-modules-karmic) betreiben. Dann werden die alten Ralink-Treiber benutzt.
Will man Windows (auch 7) installieren, kann man die Treiber und ein paar passende Anwendungen vom FTP-Server des Herstellers runterladen.
Verwertbare Informationen zu dem ClassmatePC Convertibel und Linux habe ich nicht sehr viele gefunden. Unimall betreibt ein kleines Forum, in dem man sich austauschen kann.
Wer diesen ClassmatePC live sehen will, kann das auf den Linuxveranstaltungen, auf denen Ubuntu präsentiert wird und ich dabei bin.
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Thu, 3. December 2009
ClassmatePC
Mon, 24. August 2009
GPS-Gerät da und nun?
GPS ist nicht nur für die Navigation und als Orientierungshilfe interessant, mit dem richtigen Gerät kann man auch andere Sachen anstellen:
- Fotos geocodieren -> Ortsdaten in die Metadaten der Fotos bekommen
- Geocaching -> Schnitzeljagt...
- Daten für Openstreetmap sammeln
Wir haben uns im Frühjahr den Garmin Etrex HCx gekauft, um vor allem für Openstreetmap Daten zu sammeln. Dabei gibt es eine Arbeitsteilung: Yvonne sammelt die Daten. Ich sorge dafür, daß die notwendigen Programme laufen und das Gerät mit aktuellen Karten versorgt sind ...
Das Gerät
Der Etrex ist recht handlich. Das Display ist etwas größer als das Display meines E51. Strom bekommt der Etrex von Standardakkus (Mignon-Zellen), die ca. 18-20 Stunden halten sollen. Also lange genug für eine längere Wanderung
. Fürs Fahrrad gibt es eine Schelle, auf der man den Etrex mit Schnellverschluß befestigen kann. Mit MicroSD-Karten (auch MicroSDHC) kann ausreichend Speicher aufgerüstet werden. Meine 8 GB-SD-Karte wird erkannt. Die Speicherkarte kann am PC als USB-Massenspeichergerät genutzt werden.
Mit dem Etrex kann man viele Sachen anstellen:
- Wege (Tracks) aufzeichnen
- Wegpunkte erstellen
- mit den geeigneten Karten navigieren lassen
- selbsterstellte Routen auf den Etrex laden und dann abwandern, -laufen oder -fahren ...
- u.s.w
Kartenmaterial
Im Auslieferungszustand ist eine Basiskarte enthalten, die nur die Hauptstraßen und Autobahnen aufweist und nur begrenzt brauchbar ist, höchstens als Demo ... Es gibt aber Alternativen ![]()
Freies Kartenmaterial
Freie Karten basieren auf den Daten des Openstreetmap-Projekts. Man kann mit dem nötigen Wissen die Karten selber bauen oder vorgefertigte Karten nutzen:
- eine Deutschland- und Europakarte
- eine Karte mit sehr vielen Details -> Diese Karte wird von Yvonne gerne zur Mapppingkontrolle genutzt. Außerdem nutzen wir diese Karte zur Navigation, wenn die Meinung meines Navis mit meiner zu weit auseinanderliegen ...
- eine Reit - und Wanderkarte
Kommerzielle Karten
Kommerzielle Karten gibt es natürlich auch:
- Zum Beispiel direkt von Garmin
- Diese Software Magic Maps hat auch eine Schnittstelle zu den Garmingeräten...
Mit diesen Karten habe ich mich nicht auseinandergesetzt, mir reicht das OSM-Kartenmaterial auf dem Etrex.
Software zum Bestücken des Etrex
Wie unter Linux der Etrex behandelt wird und welche Programme benutzt werden, habe ich hier schon abgehandelt. Für Windows wird das mitgelieferte Programm Mapsource genutzt. Damit kann man auch die Firmware des Etrex aktualisieren. Das ist auch der einzige Anwendungszweck für mich ...
Außerdem
Der Etrex kann die Tracks sowohl im internen Speicher, als auch auf der Speicherkarte ablegen. Nach unseren Fototouren nutze ich die Tracks von der Speicherkarte, um die Geokoordinaten in die Metadaten meiner Fotos zu bekommen. Ein mögliches Ergebnis kann man hier sehen. Das Thema Geotaggen
Eine recht ausführliche FAQ-Sammlung zum Etrex gibt es hier
Nachtrag 10.09.09:
Das ct`TV hatte einen netten Beitrag zum Thema. Den kann man sich auch anschauen
Thu, 21. May 2009
Gadgetparade
Denkt man kurz nach, was man alles an Elektronik mit sich rum schleppt. Wenns hier eine größere temporäre Ortsveränderung gibt, kommt dies mit:
- jeder sein Notebook
- jeder sein Telefon
- jeder seine Kamera
- das Tablet
- der Etrex
Worauf kann man zum Beispiel auf Reisen nicht verzichten, wenn man viel fotografieren will:
- natürlich die Kameras
- Die Bilder will man sich ja auch anschauen, also mindestens ein Notebook
- ist man mit dem Auto unterwegs, ist das Tablet dabei, da ist die Navisoftware drauf
- dann kann auch ein Telefon mit, das paßt überall hin. Außerdem ist es das Modem für das Tablet und das Notebook.
Krass, was haben wir früher ohne die Elektronik gemacht?
- Da reichte die analoge Kamera inclusive reichlich Filmmaterial aus. Man hat bis nach dem Urlaub auf die Entwicklung der Dias gewartet.
- Der Autoatlas mußte reichen, um zum Urlaubsort zu kommen.
Mon, 9. February 2009
Synchronisationsgeschichte Teil 3
Langsam wird es ein Fortsetzungsroman... Hier habe ich die Synchronisation der Kalenderdateien über webdav geschrieben. Grundsätzlich funktioniert das auch gut. Nur gefällt mir der Thunderbird nicht so sehr. (Thunderbird hat seine Qualitäten, unbestritten). Ich hab mich wohl schon zu sehr an die Macken von Evolution gewöhnt. Jedenfalls hab ich nochmal angefangen und habe alle Daten in einem Kalender mit verschiedenen Kategorien reingepackt. Opensync synchronisiert von Evolution nur den als Standard definierten Kalender. Hat man mehrere Kalender definiert, landen alle Daten beim erneuten Sync in diesen Standardkalender, was nicht viel bringt.
Die Zusammenarbeit von opensync mit Evolution und dem gpe-calendar ist hier beschrieben. Ein Paket-Archiv für opensync für Hardy gibt es hier Die Kontakte und Aufgaben kann man auch auf diese Weise synchronisieren.
Thu, 5. February 2009
Synchronisationsgeschichten Teil 2
Das Thema ist so spannend, daß ich mich wieder damit beschäftige ...
Vormals hab ich über die Möglichkeit der Synchronisation über SyncML geschrieben. Für Kalender gibt es ja alternativ Webdav. Vorteil dieser Möglichkeit ist, alles ohne großen Aufwand in der eigenen Infrastruktur laufen zu lassen. Ein eigenes Serverchen ist ohnehin da, Webdav ist auch mit Lighty recht schnell eingerichtet. Die Daten liegen natürlich in einem paswortgeschützen Bereich....
Der GPE-Calender gefällt mir besser als Dates. Die Daten werden schöner dargestellt.
auf dem N810 kann gpe-calendar gut mit ICS-Kalender über Webdav umgehen. Wenn man für den Kalender publish als Option auswählt, werden die Daten in den Kalender geschrieben und später auf dem Server hochgeladen. Das funktioniert recht zuverlässig. Zur Zeit sind 4 verschiedene Kalender für die verschiedenen Funktionen (Dienstplan, Urlaub etc) eingebunden. Damit ich die Feiertage im Blick behalte, habe ich diese ICS-Datei eingebunden. Ebenso auch auf den Anwendungen auf dem Notebook. Die anderen Kalender natürlich auch. Allerdings kommt Evolution nicht mit der Authorisierung klar. Ein etwas unmotivierter Gegencheck mit dem Google-Kalender war ebenfalls erfolglos... Sunbird und Thunderbird kommen problemlos damit klar. Das heißt, daß ich erstmal wieder den Thunderbird als Mailer nutzen werde.
Insgesamt habe ich das Einrichten dieser Methode einfacher als SyncML empfunden. Adressen bleiben leider außen vor...
PS: gerade habe ich ein Paketarchiv und ein Howto zum Thema opensync und GPE entdeckt. Die Story geht weiter ...
Mon, 2. February 2009
Synchronisationsgeschichten Teil 1
Ich habe es geschafft, im N810 die Daten für Kalender und Adressbuch rein zu bringen. Die beiden kleinen Programme können durchaus meine Anforderungen erfüllen.
Die Synchronisation mit den Daten auf meinem Notebook geschieht mit syncevolution über scheduleworld. Die grundsätzliche Konfiguration wird hier beschrieben. Mit Dates kommt die Kalenderkomponente dazu. Auf dem Notebook synchronisiert Evolution auch mit syncevolution.
Mehrere Kategorien werden in Dates und in Evolution in einer einzigen Farbe angezeigt, nicht so bunt, wie beim Palm. Darum hab ich für jede Kategorie einen extra Kalender erstellt. Diese Migration ist etwas aufwändig. Scheduleworld möchte für syncevolution für jeden Kalender einen eigenen Konfigurationsordner erstellt haben. Wie das funktioniert ist hier dokumentiert. Ich habe 4 Kalender, die zu synchronisieren sind. Für jeden Kalender wird eine eigene Konfiguration angelegt. Wichtig ist, daß man für die Komponenten addressbook, todo und memo deaktiviert. Diese Konfiguration kann auch für Dates übernommen werden. Am Ende hab ich den kompletten Ordner ~/.config/syncevolution/ per SSH auf das N810 kopiert ...
Wie sich das Ganze im Alltag bewährt, wird die Zeit zeigen...
Als Alternative bietet sich die GPE-Suite an. Ich werde sicherlich die Synchronisationsmöglichkeiten anderer Desktop-Kalender ausprobieren. Wichtig ist, daß auf dem N810 zumindestens die Adressen das Standard-Framework nutzen..
Tue, 20. January 2009
Das Tablett, auf dem zweiten Blick
Das Tablett, auf dem zweiten Blick
Das N810 ist immer noch schick. Mittlerweile kann es schon richtig viel.
- Das Firmwareupdate auf Diablo war wirklich einfach...
- Rotation ist eingerichtet.
- Palm-Software kann auch drauf laufen, muß aber nicht. Ich nutze die VM, bis ich eine wirkliche Alternative zum persönlichen Fahrplan gefunden habe.
- Themes habe ich einige ausprobiert. Ich bin wieder beim vorinstallierten gelandet. Das Titan-Theme ist zwar schön, sorgt aber nach meinem Empfinden für Reaktionsverzögerungen der Oberfläche.
- Außer WLAN und UMTS übers Telefon kann man das Tablett per Bluetooth-PAN und USB-Netzwerk verbinden, das brauchte ich noch nicht, habs also noch nicht getestet...
- IRC funktioniert zwar mit XChat gut, aber das fügt sich nicht richtig in die Umgebung ein. Besser funktioniert es mit dem Update des rtcomm Installers. Dann funktioniert IRC auch mit dem mitgelieferten Chatprogramm. Passwörter für geschütze Channels werden nicht gespeichert, müssen immer wieder neu angegeben werden.
- Um Musik im ordentlichen Format hören zu können, ist erstmal für OGG-Support zu sorgen. Es gibt zwei Möglichkeiten dafür. Ich habe mich für mogg entschieden, das berücksichtigt wenigstens die Tags. Player gibt es einige, den richtigen hab ich noch nicht.
- Mit den SDK-Tools bekommt man noch einige sinnvolle Tools.
- VIM gibt es zwar auch, ist aber mit 7 MB ein großer Klotz. Nano tuts auch.
- In der Statusbar kann man mit einigen alternativen Applets für Platz sorgen, manche zeigen so mehr Informationen.
- Das Advanced Backlight Control vereint die Regulierung der Lautstärke, Display-Helligkeit und -Rotation.
- Das Advanced Power Applet zeigt wesentlich mehr Systeminfos als das Standard-Batterie-Applet. Was auffällt ist, daß die Batterieanzeige immer nur maximal 7 Stunden aktive Zeit und maximal 10 Tage Idlezeit anzeigt ...
![]()
Tue, 30. December 2008
Neues Spielzeug
Langsam werde ich zum Gadget-Geek
Zum Jahreswechel hab ich mir das Internettablett N810 geleistet. Vordergründig nur zum Spielen, aber mit der Zeit wird es wohl ein Arbeitsgerät. Man hat vollen Zugriff auf das Gerät, Software ist auch reichlich vorhanden. Ist ja schließlich auch nur Linux mit deb-Paketformat. DIe Softwaregrundausstattung ist etwas mager, was sich aber sehr schnell ändern läßt....
Die erste Aktion war ein Firmwareupgrade.
Die ersten Eindrücke sind durchaus positiv:
- hat man erstmal ssh und sudser installiert, hat man die volle Kontrolle.
- Web funktioniert gut.
- Ob der mitgelieferte meine 60 RSS-Feeds verkraftet? Gibt es Alternativen?
- Mail mit IMAP klappt. Ich vermisse IMAP-IDLE...
- Jabber funktioniert gut. Das Protokoll ist auch eines der wenigen vorinstallierten Protokolle. Für IRC nutze ich Xchat. man kann zwar dem vorinstallierten Client das IRC-Protokoll mit telepathy-idle IRC beibringen, aber eine Konfigurationsmöglichkeit hab ich noch nicht gefunden.
- GPS klappt, der Firstfix dauert etwas. Lustig ist, wenn man unterwegs maemo-mapper mit openstreetmap nutzt. Wenn man dann online ist, werden von OSM die Karten nachgeladen. Selbst mit GPRS ist das passablel, UMTS sehr vorteilhaft ...
- Die vorinstallierte Navisoftware ist eine Testversion, die man hier kaufen kann, wenn man will. Die Kartenqualität reicht wohl für Straßennavigation. Teilweise sind für Essen die Karten von Openstreetmap detailreicher ...
- PIM-Funktionen sind im Auslieferungszustand gar nicht vorhanden, was sich aber ändern läßt. Das wird in einem späteren Artikel behandelt.
- Auf dem Treo hab ich gerne Handyshopper als Einkaufsliste genommen, hier kann Multilist eine Alternative werden. Auch das kommt...
- Spiele für zwischendurch gibt es in Massen. Das begeistert auch Yvonne ![]()
Insgesamt ist für mich dieses Gerät sinnvoller als der EEE 701. Vor allem portabler ist das N810.
Sun, 30. November 2008
Ich wünsch mir was
Yvonne hat ja die Weihnachtszeit eingeleuchtet, also kann ich mir ja mal was wünschen.
Vielleicht gibt es sowas ja bald. Ein Gerät, mit dem ich auch meine persönlichen Daten optimal managen kann, ein PIM. Kein Papierkalender oder -Organizer. Damit kann ich nix anfangen.
Ich nutzte meinen Treo gerne. Er erfüllt im Großen und Ganzen auch meine Anforderungen. Trotzdem wäre ein neuse Gerät doch ganz nett. Und nein, es muß nicht zu Weihnachten oder anderen Jubelfesten sein...
Das Gerät sollte diese Eigenschaften haben:
- ein vernünftiger Kalender, der entweder mit mehreren Kategorien umgehen kann oder mehrere Kalender anzeigen kann. Ich habe keinen 08-15-Uhr-Job, arbeite in wechselnden Schichten und an wechselnden Tagen Da muß man schon den Überblick bewahren.
- Ich telefoniere sehr wenig. Darum braucht es keine Telefonfunktion zu haben, ein integriertes UMTS-Modem reicht. Die Kommunikation kann sich ruhig auf Text beschränken (IMAP-Mail, Jabber, IRC)
- WLAN ist sehr sinnvoll und GPS wäre nett.
- Das Gerät ist voll mit einem Linux-PC synchronisierbar, entweder nativ oder per SyncML oder durch einen anderen offenen Standard.
- Kopfhörer kann, muß nicht sein
- Handflächengroß wäre der optimale Formfaktor
- Displayauflösung 800x480
WinMob-Geräte kommen für mich nicht in Frage. Das Betriebssysten sollte schon halbwegs offen sein.
Ein Netbook hatte ich schon, den EEE 701. Die neuen 9"er und 10"er sind mir für unterwegs zu groß. Außerdem bekomme ich für den Preis ein gebrauchtes Thinkpad X40. Das spielt auch in der Gewichtsklasse der Netbooks mit und ist insgesamt komfortabler, auch die Tastatur. Aber wenn ich ein Notebok mit mir rumschleppen will, kann ich das auch mit meinem T61.
Ich durfte schon mal mit einem Nokia N800 spielen. Sowas mit UMTS ist optimal. Ob man bald das Gigabyte M528 kaufen kann?
Also wird mich der Treo sicher noch eine Weile begleiten.
Wed, 15. October 2008
Networkmanager 0.7 und Hardy
intrepit_ante_portas schrieb ich ja, daß ein Upgrade auf den Steinbock mich nicht wirklich reizt. Hier wurde erwähnt, daß der Networkmanager 0.7 auch für Hardy verfügbar ist. Die Neugier hat gewonnen.
- die richtige Zeile in der sources.list eingefügt
- ein beherztes aptitude update && aptitude safe-upgrade
- Neustart und Start des nm-applet
- freuen
Das schöne beim aktuellen Networkmanager ist, daß man die UMTS-Karte nur ansteckt und nach einen Augenblick sich mit UMTS verbinden kann. Ohne irgendwelche Skripte usw zu bearbeiten. Man sollte sich auf jedem Fall die Datei /usr/share/doc/network-manager/README.Debian zu Gemüte führen. Wenn beim Booten WLAN deaktiviert wurde, dann im Betrieb aktivert wurde, bekommt der Networkmanager das nicht gleich mit. Ein Reaktivieren der Option Funknetzwerk aktivieren im Kontexmenü des Applets hilft aber ...
Disclaimer: Fremdquellen können lebensgefährlich werden ...
Sat, 4. October 2008
Mobil mit UMTS und Notebook
Funktioniert gut. Ist auch an diversen Stellen im Netz dokumentiert. Ich nutze es schon recht lange und will endlich mal auch für mich aufschreiben.
Als UMTS-Karte nutze ich eine Merlin U 630. Die stellt zwei serielle Schnittstellen zur Verfügung. Eine ist für das ppp-Skript wichtig, bei mir eben /dev/ttyS3. Der aktuelle Provider ist Eplus. Der Einfachheit habe ich die PIN auf dere SIM-Karte gespeichert. Über das Risiko bin ich mir schon bewußt. Manch einer speichert die PIN im Chat-Skript ...
Es sind zwei Skripte zu schreiben. Nr. 1 liegt in /etc/ppp/peers/eplus:
connect "/usr/sbin/chat -v -f /etc/chatscripts/eplus"
usepeerdns
holdoff 3
persist
/dev/ttyS3
115200
user "eplus"
noauth
defaultroute
lcp-echo-interval 65535
#debug
noauth
defaultroute
Nr.2 ist das Chat-Skript mit den AT-Befehlen /etc/chatscripts/eplus:
TIMEOUT 60
ABORT ERROR
ABORT BUSY
ABORT VOICE
ABORT "NO CARRIER"
ABORT "NO DIALTONE"
ABORT "NO DIAL TONE"
ABORT "NO ANSWER"
"" "ATZ"
OK-AT-OKM0 "ATDT991#"
TIMEOUT 75
CONNECT
In der Datei **/etc/ppp/pap-secrets fügt man noch das Passwort ein:
eplus *\ gprs
pon elus startet die Verbindung, poff beendet diese.
Wenn ich den Treo mal als Modem nutze, hilft mir das Programm USB-Modem. Das stellt die Schnittstelle /dev/ttyACM0 zur Verfügung. Natürlich funktioniert auch die Verbindung über Bluetooth, aber man hat zur Stromversorgung ohnehin ein Kabel am Treo. Dann kann man auch gleich kabelgebunden arbeiten..
Nachtrag 15.04.08
Auf einen Hinweis hab ich mit den APN-AT-Befehl gespielt:
Im Chatscript ist diese Zeile für den Eplus-APN einzufügen:
OK AT+CGDCONT=1,"IP","internet.eplus.de"
Für das Hawei E220 ist als Schnittstelle /dev/ttyUSB0 anzugeben.
Fügt man diese Zeilen noch in /etc/network/interfaces ein, kann man bequem über den Network-Manager die Verbindung auf- und abbauen
iface ppp0 inet ppp
provider eplus
Tue, 16. September 2008
Ein Generationswechsel
.. stand hier an. Ich habe mein NC8000 aufs Altenteil geschickt. Dafür wird ein T61 8895-WFL seinen Dienst hier tun.
Mit dem Notebook zu arbeiten, macht einfach nur Spaß. Ubuntu (Gnome) zu installieren ist richtig langweilig - fast alles funtkioniert von Anfang an. Gnome liegt mir aber nicht wirklich, XFCE ist halt meine favorisierte Desktopumgebung. So konnte ich wieder etwas basteln ![]()
Nachdem ich linux-backports-modules-hardy installiert habe, leuchtet die WLAN-LED auch auf. Der Fingerabdrucksensor macht auch seine Arbeit, das Einrichten ist im Wiki beschrieben.
Ich habe für die ThinkVantage-Taste diese Zeile in /usr/share/hotkey-setup/ibm.hk eingefügt:
setkeycodes e017 148
In der .Xmodmap habe ich dem Keycode 159 XF86LaunchA zugeordnet. Das startet jetzt ein Terminal. FN+F7 startet grandr, was mir die Arbeit mit externen Monitoren leichter macht. Die Displayhelligkeit läßt sich noch nicht steuern. Nur dafür den Gnome-Power-Manager zu nutzen ist mir am Ende zu viel. Denn den restliche Job macht das System ja von sich aus.
Der 9-Zellen-Akku hält ca 5 Stunden. Die CPU langweilt sich sowieso zum größten Teil. Powertop gibt ein paar wertvolle Tipps, die man auch umsetzen kann. Teile davon stehen jetzt in /etc/sysfs.conf:
class/scsi_host/host0/link_power_management_policy = min_power
class/scsi_host/host1/link_power_management_policy = min_power
und in /etc/sysctl.conf:
vm.dirty_writeback_centisecs = 1500
vm.dirty_expire_centisecs = 1500
vm.laptop_mode = 5
Daß die Partitionen per noatime eingehängt werden, sei nur am Rande erwähnt...
Im normalen Betrieb wird ein Lüftergeräusch vom Säuseln der Festplatte übertönt, stört also wirklich nicht. Wenn das Notebook wirklich mal was zu tun hat, hängt ohnehin ein externer Monitor dran. Denn dann muß auch ich arbeiten
.
Sat, 2. August 2008
Prozessortaktung mit den laptop-mode-tools
Angeregt durch die Diskussion im Forum hab ich ich mich noch mal mit den passenden Kernelmodulen beschäftigt. Tatsächlich bringt hier der Austausch von speedstep-centrino durch acpi-cpufreq positives. Durch die laptop-mode-tools werden die passenden Kernelmodule für die eingestellten Governors automatisch geladen. So muß nur zum Start das Kernelmodul acpi-cpufreq über /etc/modules geladen werden.
Prozessortaktung ohne laptop-mode-tools
Am Ende möchte ich nur den conservative-Governor nutzen. Dafür brauch ich die laptop-mode-tools nicht. Das kann ich einfach in /etcsysfs.conf festlegen:
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor = conservative
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq= 800000
Der erste Eintrag legt den zu benutzenden Governor fest, der zweite der minimale Prozessortakt.
Tue, 8. July 2008
DVB-T und Ubuntu ganz einfach
Inzwischen ist es wirklich einfach, mit DVB-T-Adaptern unter Ubuntu fern zu sehen.
Ich habe noch hier einen Terratec Cinergy T² USB-Adapter. Den ans Notebook oder dem EEE-PC angestöpselt, Me-TV installiert, fernsehen.
Bei der Ersteinrichtung von Me-TV wird gleich eine channels.conf eingerichtet. Diese paßt hier in Essen nicht ganz, es fehlen die ganzen Regionalsender. Ist aber nicht so wild, man kann ja selber diese channels.conf// zusammen bauen. w_scan hilft. Das Schöne an w_scan ist, daß es keine vordefinierten Paremeterlisten braucht.
eine neue channels.conf für Xine, Me-TV erstellt man so:
./w_scan -X > channels.conf
Die erstellte Datei wird in die Ordner .me-tv und .xine kopiert.
Wem die Reihenfolge der Sender nicht paßt, ändert diese in der channels.conf.
EEE
Sun, 8. June 2008
EEE-PC
Der EEE-PC ist seit gut 3 Wochen mein täglicher Begleiter. Ich teste immer noch. Ubuntu 8.04 ist als Betriebssystem drauf. Dokumentation ist im Netz ja reichlich vorhanden. Die Fundstücke, die mir am besten halfen, sind im Wiki dokumentiert. Die passende Software wird noch gesucht.
Desktopumgebung
XFCE ist mit Thunar die aktuelle Desktopumgebung. Testen werde ich noch GPE. Diese Desktopumgebung wird bei PDAs genutzt und ist gerade für kleine Bildschirme ausgelegt.
Email
Mit Claws-Mail habe ich früher schon gute Erfahrungen gemacht. Das Programm ist auf dem EEE-PC mein Favorit. Thunderbird ist mir zu langsam, Evolution hab ich getestet, der Einrichtungs-Assistent paßt sich nicht dem kleinem Bildschirm an...
Ich brauche eine PIM-Anwendung. Im Moment wird Jpilot benutzt.
Webbrowser
Da ist Epiphany mein Favorit. Mit Firefox werde ich nicht richtig warm. Opera wäre auch ein Kandidat. Das wird die Zeit bringen. Alles andere kommt noch...





