Letztens schrieb ich ja was zu unserem kleinen Media-PC. Jetzt hab ich den um einen DVB-S-Adapter ergänzt und das funktioniert auch. Ich nutze aber zu Zeil nur die Sender von Astra, Hotbird, Eurobird wären auch möglich.
Da wir ja an einer unicable-Anlage hängen, war es besonders spannend zu sehen, ob die Karte damit überhaupt funktioniert. In dem Beiblatt unsres Anlagenbetreuers war dies zu lesen:
"...Die Anlage ist nicht für den Einsatz von DVB-S-Receivern ohne unicable Unterstützung ausgelegt. Der Empfang bei einem Einzelreceiver ohne unicable Funktion kann funktionieren, wird aber nicht unterstützt."
Mir reicht auch erstmal ein DVB-S-Receiver, DVB-T tuts hier auch und vielleicht bekomm ich auch DVB-IP hin.
Ich habe die Tevii S660 gekauft. Die beiliegende Fernbedienung brauch ich nicht, ich hab ja schon eine funktionierende.
Tevii bietet auf der Webseite Treiber und die Firmware für Linux an, die selber zu kompilieren sind. Wie das funktioniert, liest man in der enthaltenen README. Ich nutze w_scan, um Senderlisten für den VDR zu erstellen. Weil das im Karmic-Archiv enthaltene Paket für die neue DVB-Api zu alt ist, hab ich w_scan auch nachkompiliert.
Nach ca 2 Stunden hatte ich dann eine lange Senderliste, befreit von verschlüsselten und Slideshowsendern ("RUF MICH AN"-Sender). Diese Liste hab ich in der Senderliste des VDR hinzugefügt.
Jetzt hat unser VDR 2 DVB-T- und einen DVB-S-Tuner. Zur Zeit sendet nur Arte in HD. HD-Aufnahmen sind mir noch nicht geglückt, die Fehler muß ich noch eingrenzen. Das Streaming von HD zu XBMC funktioniert, nur vdr-sxfe will da nix anzeigen ...
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Sun, 31. January 2010
Tevii S660
Sun, 17. January 2010
Unser Media-PC
Langsam kommt das zusammen, was zusammen gehört. Jetzt habe ich unseren Media-PC fertig. Die Hardware besteht aus den folgenden Komponenten:
- Dieses Gehäuse. Das Gehäuse bringt ein 120W-Netzteil mit.
- Das Zotac ION ITXB als Mainboard
- Zur Zeit 2 GB RAM
- eine 2,5 160GB Festplatte fürs System, eine 1,5TB-Platte für die Media-Daten.
- eine X10-Funkfernbedienung
Die Media-Daten werden von XBMC bereit gehalten. XBMC kann mit Videos, Musik und Bildern umgehen. Der erste Start war eine grafische Offenbarung. Das Standard-Skin Confluence ist schon sehr schön.
Das Mainboard hat digitale Ausgänge, die Dekoderstation auch passende Eingänge. Die Lautstärke steuere ich nur durch die Decoderstation. Damit Alsa da mitspielt, habe ich den digitalen Ausgang als Standardausgabegerät in /etc/asound.conf fest genagelt:
pcm.!default {
type hw
card 0
device 1
}
Der ION-Chipsatz soll ja beim Dekodieren von Videodaten den Prozessor entlasten. Dafür ist allerdings der proprietäre NVidia-Treiber und die Bibliotheken für die Videoplayer nötig. Diese stellt das Nvidia Vdpau Team PPA zur Verfügung. Für das aktuellste XBMC gibt es auch ein PPA Wie man XBMC mit VDPAU zusammen bekommt, ist in diesem Artikel gut beschrieben.
FÜr Live-TV und TV-Aufnahmen nutze ich den VDR schon eine ganze Weile mit DVB-T. Vorher auf einer M740AV, jetzt eben auf dem Rechner. Bald werden wir DVB-S(2) nutzen dürfen, da wirds richtig spannend. Vor allem ist eine kompatible Karte zu finden, die auch noch unicable kann. Die stabilen VDR-Pakete (die kein HD können) sind im Karmic-Archiv verfügbar. Die Entwicklerversion 1.7.* wird in verschiedene PPAs zur Verfügung gestellt. Ich nutze das Archiv. In diesem Archiv werden XBMC-Pakete zur Verfügung gestellt, die den VDR als Backend mit XBMC verbinden. Ich hab es kurz ausprobiert, mir war es seinerzeit zu wackelig, was mich nicht von neuen Tests abhalten wird ...
Wir schauen ohnehin selten Live-TV, da reicht es, den VDR-Aufnahmeordner in XBMC als Quelle hinzuzufügen.
Ein Mediacenter-PC braucht auch eine einfache Eingabenmethode. Eine kabellose Tastatur ist einfach zu groß, eine Fernbedienung da schon besser, eine Funkfernbedienung viel besser. Am einfachsten folgt man den Tipps, die Chrisss in seinem Blog gibt. Wie man den VDR und XBMC für LIRC einrichtet, wurde hier diskutiert. Die Dateianhänge in den Beiträgen kann man gut als Konfigurationsbeispiele nutzen.
Insgesamt bin ich mit dem Gesamten schon recht zufrieden. Natürlich gibt es noch Kleinigkeiten, die man verbessern kann. Sonst wäre es ja langweilig und es gäbe nix zu schreiben ![]()
Thu, 3. December 2009
ClassmatePC

Seit einigen Wochen habe ich ein neues kleines "Netvertible". Es nennt sich ClassmatePC Convertible. Eine gute Beschreibung ist hier zu lesen. Den ClassmatePC gibt es in verschiedenen Konfigurationen. Meiner hat folgende:
- Intel Atom N270
- 16GB PATA-SSD, es paßt jedes 1,8" PATA-LAufwerk mit ZIF-Anschluß
- 1GB RAM
- Display 9" 1024x600
- Akku 7200 mAh, hält etwa 6 Stunden
Der ClassmatePC macht einen recht robusten Eindruck. Lustig ist der Henkel, der in manchen Situationen auch recht praktisch ist. DIe Tastatur soll sogar wasserfest sein, ich probiere das nicht aus ![]()
RAM und Massenspeicher lassen sich selber tauschen. Die verstecken sich unter der Abdeckung. Inzwischen steckt da ein 2GB RAM und eine schnellere 32GB SSD drin. Vor allem die SSD macht sich in der Performance bemerkbar.
Auf meinem ClassmatePC war Hardy vorinstalliert. Da funktioniert alles, der Touchscreen, der Lagesensor, der dafür sorgt, daß sich das Bild automatisch dreht. Hardy ist mir etwas zu alt. Karmic funktioniert auch. Sogar der Touchscreen mit dem Treiber, der für Jaunty angeboten wird. Xrandr dreht auch das Display, nur der Touchscreen wird nicht mitgedreht. Unter Hardy wird dafür ein Daemon bereit gestellt. Sehr gute Lösungsansätze für Karmic hat Daniel in seinem Blog aufgeschrieben. (Würde er Kommentare ohne Login zulassen, würde ich mich auf direktem Weg bedanken ...). WLAN ließe sich alternativ auch mit den backport-Modulen (linux-backports-modules-karmic) betreiben. Dann werden die alten Ralink-Treiber benutzt.
Will man Windows (auch 7) installieren, kann man die Treiber und ein paar passende Anwendungen vom FTP-Server des Herstellers runterladen.
Verwertbare Informationen zu dem ClassmatePC Convertibel und Linux habe ich nicht sehr viele gefunden. Unimall betreibt ein kleines Forum, in dem man sich austauschen kann.
Wer diesen ClassmatePC live sehen will, kann das auf den Linuxveranstaltungen, auf denen Ubuntu präsentiert wird und ich dabei bin.
Mon, 24. August 2009
GPS-Gerät da und nun?
GPS ist nicht nur für die Navigation und als Orientierungshilfe interessant, mit dem richtigen Gerät kann man auch andere Sachen anstellen:
- Fotos geocodieren -> Ortsdaten in die Metadaten der Fotos bekommen
- Geocaching -> Schnitzeljagt...
- Daten für Openstreetmap sammeln
Wir haben uns im Frühjahr den Garmin Etrex HCx gekauft, um vor allem für Openstreetmap Daten zu sammeln. Dabei gibt es eine Arbeitsteilung: Yvonne sammelt die Daten. Ich sorge dafür, daß die notwendigen Programme laufen und das Gerät mit aktuellen Karten versorgt sind ...
Das Gerät
Der Etrex ist recht handlich. Das Display ist etwas größer als das Display meines E51. Strom bekommt der Etrex von Standardakkus (Mignon-Zellen), die ca. 18-20 Stunden halten sollen. Also lange genug für eine längere Wanderung
. Fürs Fahrrad gibt es eine Schelle, auf der man den Etrex mit Schnellverschluß befestigen kann. Mit MicroSD-Karten (auch MicroSDHC) kann ausreichend Speicher aufgerüstet werden. Meine 8 GB-SD-Karte wird erkannt. Die Speicherkarte kann am PC als USB-Massenspeichergerät genutzt werden.
Mit dem Etrex kann man viele Sachen anstellen:
- Wege (Tracks) aufzeichnen
- Wegpunkte erstellen
- mit den geeigneten Karten navigieren lassen
- selbsterstellte Routen auf den Etrex laden und dann abwandern, -laufen oder -fahren ...
- u.s.w
Kartenmaterial
Im Auslieferungszustand ist eine Basiskarte enthalten, die nur die Hauptstraßen und Autobahnen aufweist und nur begrenzt brauchbar ist, höchstens als Demo ... Es gibt aber Alternativen ![]()
Freies Kartenmaterial
Freie Karten basieren auf den Daten des Openstreetmap-Projekts. Man kann mit dem nötigen Wissen die Karten selber bauen oder vorgefertigte Karten nutzen:
- eine Deutschland- und Europakarte
- eine Karte mit sehr vielen Details -> Diese Karte wird von Yvonne gerne zur Mapppingkontrolle genutzt. Außerdem nutzen wir diese Karte zur Navigation, wenn die Meinung meines Navis mit meiner zu weit auseinanderliegen ...
- eine Reit - und Wanderkarte
Kommerzielle Karten
Kommerzielle Karten gibt es natürlich auch:
- Zum Beispiel direkt von Garmin
- Diese Software Magic Maps hat auch eine Schnittstelle zu den Garmingeräten...
Mit diesen Karten habe ich mich nicht auseinandergesetzt, mir reicht das OSM-Kartenmaterial auf dem Etrex.
Software zum Bestücken des Etrex
Wie unter Linux der Etrex behandelt wird und welche Programme benutzt werden, habe ich hier schon abgehandelt. Für Windows wird das mitgelieferte Programm Mapsource genutzt. Damit kann man auch die Firmware des Etrex aktualisieren. Das ist auch der einzige Anwendungszweck für mich ...
Außerdem
Der Etrex kann die Tracks sowohl im internen Speicher, als auch auf der Speicherkarte ablegen. Nach unseren Fototouren nutze ich die Tracks von der Speicherkarte, um die Geokoordinaten in die Metadaten meiner Fotos zu bekommen. Ein mögliches Ergebnis kann man hier sehen. Das Thema Geotaggen
Eine recht ausführliche FAQ-Sammlung zum Etrex gibt es hier
Nachtrag 10.09.09:
Das ct`TV hatte einen netten Beitrag zum Thema. Den kann man sich auch anschauen
Thu, 21. May 2009
Gadgetparade
Denkt man kurz nach, was man alles an Elektronik mit sich rum schleppt. Wenns hier eine größere temporäre Ortsveränderung gibt, kommt dies mit:
- jeder sein Notebook
- jeder sein Telefon
- jeder seine Kamera
- das Tablet
- der Etrex
Worauf kann man zum Beispiel auf Reisen nicht verzichten, wenn man viel fotografieren will:
- natürlich die Kameras
- Die Bilder will man sich ja auch anschauen, also mindestens ein Notebook
- ist man mit dem Auto unterwegs, ist das Tablet dabei, da ist die Navisoftware drauf
- dann kann auch ein Telefon mit, das paßt überall hin. Außerdem ist es das Modem für das Tablet und das Notebook.
Krass, was haben wir früher ohne die Elektronik gemacht?
- Da reichte die analoge Kamera inclusive reichlich Filmmaterial aus. Man hat bis nach dem Urlaub auf die Entwicklung der Dias gewartet.
- Der Autoatlas mußte reichen, um zum Urlaubsort zu kommen.
Wed, 6. May 2009
Jaunty und Moneyplex
Seit dem Wochenende läuft auf allen unsren Rechnern hier zu Hause Jaunty.
Bei einem Upgrade ist mir natürlich die Kompatibilität der Anwendungen und der Hardware wichtig. Moneyplex ist da so ein Kandidat. Das Programm soll natürlich mit dem HBCI-Kartenlesern (Reiner SCT Ecom & Cyberjack) zusammen arbeiten.
Mit den verfügbaren Treiberpaketen für Intrepid und den Betatreibern für Jaunty friert Moneyplex bei Zugriff auf den Kartenleser ein. Erst als ich die Treiber selber kompiliert habe, arbeitet Moneyplex so wie es soll. Zum Kompilieren sind die Pakete build-essentials und libusb-dev und das Archiv von dieser Seite notwendig.
Tue, 10. March 2009
GPS, Openstreetmap und Linux
Inspiriert von Dirks letztem Blogeintrag und nicht zuletzt um ihm bei seiner Entscheidung zu helfen, ist dieser Artikel entstanden.
Yvonne hat es ja schon angesprochen, daß wir ein neues Hobby haben. Die ersten Versuche mit einer GPS-Bluetoothmaus waren recht ernüchternd. Die Qualität der Tracks war nicht wirklich gut genug, daß man damit was vernünftiges anfangen konnte. So haben wir uns einen Garmin etrex Legend HCx zugelegt. Das ist ein feines Gerät. Der Empfänger ist so empfindlich, daß man auch in der Mitte eines Zimmers einen GPS-Fix hat. Der Empfänger meines Tablets ist da um einiges unsensibler... Auf der MicroSD-Karte ist ausreichend Platz für Karten.
Yvonne ist mit wachsender Begeisterung mit dem etrex (trexxie wird das Gerät genannt...) unterwegs. Ich habe die Aufgabe, den trexxie mit Karten zu bestücken und dafür zu sorgen, daß die Tracks auch vom trexxie runter kommen. Natürlich sollen die Programme auch für Benutzer nutzbar und etwas bunt sein.
trexxie wird per USB angesprochen. In Hardy heißt die Schnittstelle /dev/ttyUSB0 und seit Intrepid usb: Damit der gewöhnliche Benutzer auch auf die Schnittstelle zugreifen kann, ist eine udev-Regel anzulegen:
SYSFS{idVendor}=="091e", SYSFS{idProduct}=="0003", MODE="666"
Es reicht, den trexxie einfach wieder am PC anzustecken.
Freie Karten für den trexxie auf der Datenbasis von OSM Für Europa und Deutschland kann man hier runterladen. Es reicht aus, das Archiv zu entpacken und die Datei auf der Speicherkarte im Ordner /Garmin zu speichern. Die Datei sollte auch wirklich gmapsupp.img heißen
Ausführliche Informationen kann man hier nachlesen.
Um Daten vom trexxie runter zu laden und zu bearbeiten, gibt es für Linux mehrere Programme:
- Qlandkarte und der Nachfolger Qlandkarte GT
- Viking
- natürlich auch gpsbabel
Mit Qlandkarte kann man Tracks und Wegpunkte auf trexxie hoch und runter laden und Ausschnitte aus Karten hochladen. Dazu sind natürlich entsprechende Karten in Qlandkarte einzubinden. Auf Basis der Openstreetmap-Karten werden hier Karten zur Verfügung gestellt. Auf dieser Seite wird auch das Einbinden der Karten beschrieben. Die Idee, Tracks mit Qlandkarte zu bearbeiten, haben wir verworfen. Qlandkarte schmeißt alle Zeitstempel raus und macht so die Tracks für OSM untauglich. Schade...
Viking funktionierte hier in der Version 0.9.8 am besten. Diese Version wird auch in Ubuntu 09.04 sein. Drum hab ich die einfach auf allen Rechner hier selber kompiliert.
Mit Viking kann man die Tracks auch recht einfach direkt vom trexxie runter laden (File -> Aqire -> From GPS).
Das Bearbeiten der Tracks ist sehr einfach. Man kann diverse Karten einbinden, die bei der Orientierung helfen. Ist man mit den Tracks fertig, kann man diese anschließend direkt auf dem OSM-Server hochladen. Will man die Tracks in JOSM weiterbearbeiten, kann man diese wieder vom OSM-Server runterladen.
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Tue, 20. January 2009
Das Tablett, auf dem zweiten Blick
Das Tablett, auf dem zweiten Blick
Das N810 ist immer noch schick. Mittlerweile kann es schon richtig viel.
- Das Firmwareupdate auf Diablo war wirklich einfach...
- Rotation ist eingerichtet.
- Palm-Software kann auch drauf laufen, muß aber nicht. Ich nutze die VM, bis ich eine wirkliche Alternative zum persönlichen Fahrplan gefunden habe.
- Themes habe ich einige ausprobiert. Ich bin wieder beim vorinstallierten gelandet. Das Titan-Theme ist zwar schön, sorgt aber nach meinem Empfinden für Reaktionsverzögerungen der Oberfläche.
- Außer WLAN und UMTS übers Telefon kann man das Tablett per Bluetooth-PAN und USB-Netzwerk verbinden, das brauchte ich noch nicht, habs also noch nicht getestet...
- IRC funktioniert zwar mit XChat gut, aber das fügt sich nicht richtig in die Umgebung ein. Besser funktioniert es mit dem Update des rtcomm Installers. Dann funktioniert IRC auch mit dem mitgelieferten Chatprogramm. Passwörter für geschütze Channels werden nicht gespeichert, müssen immer wieder neu angegeben werden.
- Um Musik im ordentlichen Format hören zu können, ist erstmal für OGG-Support zu sorgen. Es gibt zwei Möglichkeiten dafür. Ich habe mich für mogg entschieden, das berücksichtigt wenigstens die Tags. Player gibt es einige, den richtigen hab ich noch nicht.
- Mit den SDK-Tools bekommt man noch einige sinnvolle Tools.
- VIM gibt es zwar auch, ist aber mit 7 MB ein großer Klotz. Nano tuts auch.
- In der Statusbar kann man mit einigen alternativen Applets für Platz sorgen, manche zeigen so mehr Informationen.
- Das Advanced Backlight Control vereint die Regulierung der Lautstärke, Display-Helligkeit und -Rotation.
- Das Advanced Power Applet zeigt wesentlich mehr Systeminfos als das Standard-Batterie-Applet. Was auffällt ist, daß die Batterieanzeige immer nur maximal 7 Stunden aktive Zeit und maximal 10 Tage Idlezeit anzeigt ...
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Tue, 30. December 2008
Neues Spielzeug
Langsam werde ich zum Gadget-Geek
Zum Jahreswechel hab ich mir das Internettablett N810 geleistet. Vordergründig nur zum Spielen, aber mit der Zeit wird es wohl ein Arbeitsgerät. Man hat vollen Zugriff auf das Gerät, Software ist auch reichlich vorhanden. Ist ja schließlich auch nur Linux mit deb-Paketformat. DIe Softwaregrundausstattung ist etwas mager, was sich aber sehr schnell ändern läßt....
Die erste Aktion war ein Firmwareupgrade.
Die ersten Eindrücke sind durchaus positiv:
- hat man erstmal ssh und sudser installiert, hat man die volle Kontrolle.
- Web funktioniert gut.
- Ob der mitgelieferte meine 60 RSS-Feeds verkraftet? Gibt es Alternativen?
- Mail mit IMAP klappt. Ich vermisse IMAP-IDLE...
- Jabber funktioniert gut. Das Protokoll ist auch eines der wenigen vorinstallierten Protokolle. Für IRC nutze ich Xchat. man kann zwar dem vorinstallierten Client das IRC-Protokoll mit telepathy-idle IRC beibringen, aber eine Konfigurationsmöglichkeit hab ich noch nicht gefunden.
- GPS klappt, der Firstfix dauert etwas. Lustig ist, wenn man unterwegs maemo-mapper mit openstreetmap nutzt. Wenn man dann online ist, werden von OSM die Karten nachgeladen. Selbst mit GPRS ist das passablel, UMTS sehr vorteilhaft ...
- Die vorinstallierte Navisoftware ist eine Testversion, die man hier kaufen kann, wenn man will. Die Kartenqualität reicht wohl für Straßennavigation. Teilweise sind für Essen die Karten von Openstreetmap detailreicher ...
- PIM-Funktionen sind im Auslieferungszustand gar nicht vorhanden, was sich aber ändern läßt. Das wird in einem späteren Artikel behandelt.
- Auf dem Treo hab ich gerne Handyshopper als Einkaufsliste genommen, hier kann Multilist eine Alternative werden. Auch das kommt...
- Spiele für zwischendurch gibt es in Massen. Das begeistert auch Yvonne ![]()
Insgesamt ist für mich dieses Gerät sinnvoller als der EEE 701. Vor allem portabler ist das N810.
Mon, 15. December 2008
Das virtuelle Heim
Fast ein ganzes Jahr hat sich mein virtuelles Serverchen gelangweilt. Jetzt hab ich es doch mal bezugsfertig gemacht:
- Ubuntu Hardy ist die Basis.
- Jabberserver: der Ejabberd läuft quasi von Anfang an
- Mailserver: Postfix liefert die Post aus, Dovecot hält diese vor. Dovecot ist auch für SASL-Auth und SIEVE-Filtereien zuständig. Webmail mach ich zur Zeit mit dem Eichhörnchen ...
- tt-rss wird der bevorzugte Feedreader
- diese Webseite muß noch umziehen. Das Blog wird gleichzeitig renoviert. Von außen wird davon aber nicht viel zu sehen sein.
- Die Domains sollen bei einem externen Domainhoster unterkommen, das kommt später.
Wenn ich das alles geschafft habe, bin ich quasi ein Selbsthoster ![]()
Sun, 30. November 2008
Ich wünsch mir was
Yvonne hat ja die Weihnachtszeit eingeleuchtet, also kann ich mir ja mal was wünschen.
Vielleicht gibt es sowas ja bald. Ein Gerät, mit dem ich auch meine persönlichen Daten optimal managen kann, ein PIM. Kein Papierkalender oder -Organizer. Damit kann ich nix anfangen.
Ich nutzte meinen Treo gerne. Er erfüllt im Großen und Ganzen auch meine Anforderungen. Trotzdem wäre ein neuse Gerät doch ganz nett. Und nein, es muß nicht zu Weihnachten oder anderen Jubelfesten sein...
Das Gerät sollte diese Eigenschaften haben:
- ein vernünftiger Kalender, der entweder mit mehreren Kategorien umgehen kann oder mehrere Kalender anzeigen kann. Ich habe keinen 08-15-Uhr-Job, arbeite in wechselnden Schichten und an wechselnden Tagen Da muß man schon den Überblick bewahren.
- Ich telefoniere sehr wenig. Darum braucht es keine Telefonfunktion zu haben, ein integriertes UMTS-Modem reicht. Die Kommunikation kann sich ruhig auf Text beschränken (IMAP-Mail, Jabber, IRC)
- WLAN ist sehr sinnvoll und GPS wäre nett.
- Das Gerät ist voll mit einem Linux-PC synchronisierbar, entweder nativ oder per SyncML oder durch einen anderen offenen Standard.
- Kopfhörer kann, muß nicht sein
- Handflächengroß wäre der optimale Formfaktor
- Displayauflösung 800x480
WinMob-Geräte kommen für mich nicht in Frage. Das Betriebssysten sollte schon halbwegs offen sein.
Ein Netbook hatte ich schon, den EEE 701. Die neuen 9"er und 10"er sind mir für unterwegs zu groß. Außerdem bekomme ich für den Preis ein gebrauchtes Thinkpad X40. Das spielt auch in der Gewichtsklasse der Netbooks mit und ist insgesamt komfortabler, auch die Tastatur. Aber wenn ich ein Notebok mit mir rumschleppen will, kann ich das auch mit meinem T61.
Ich durfte schon mal mit einem Nokia N800 spielen. Sowas mit UMTS ist optimal. Ob man bald das Gigabyte M528 kaufen kann?
Also wird mich der Treo sicher noch eine Weile begleiten.
Sat, 8. November 2008
Strom sparen mit AMD-CPU und Linux
Mit dem Thema Prozessortaktung hab ich mich ja schon öfter beschäftigt Jetzt möchte ich natürlich auch mit den Desktop-Maschinen Strom sparen. In den Maschinen sind AMD-Prozessoren eingebaut (X2 BE-2300 EEE, X2-BE-2400 BEE ). Den Prozessortakt kann man auch mit den gleichen Tools beeinflussen. Will man mehr Strom sparen, muß man die Kernspannung herabsetzen. Man nennt das auch neudeutsch undervolten ...
Ein netter Mensch hat dazu ein Tool geschrieben, was die ganzen Prozessortakt-Dienste ersetzt und mit dem man auch die Kernspannung beeinflussen kann.
cpupowerd liegt nicht als Paket vor und ist mit dem Dreisatz selbst zu kompilieren. Dazu sind nur die build-essentials nötig. Bevor man cpupowerd benutzt, sind Programme wie powernowd zu deaktivieren. cpupowerd ist mit Root-Rechten zu nutzen.
Erstmal testen, ob cpupowerd auch den Prozessor erkennt:
cpupowerd -s
Hier die Ausgabe für einen AMD X2 BE 2300:
root@felidae:~# cpupowerd -s
cpupowerd 0.1.2
WARNING: This program could cause damage to your Hardware
Physical cpu : 0
Vendor : AMD
Family : 1
Model : 6
Coreids : 0 1
Mastercoreid : 0
Affected coreids : 0 1
Current voltage (VID) : 0.8000 V (30)
Current frequency (FID) : 1000 MHz (2)
Supported frequencies : 1000 1800 1900 MHz
Oben arbeitet der Prozessor mit 0,8V und 1000 MHz runtergetaktet. Weniger geht nicht bei dem verbauten Board. Da bleibt der Rechner einfach stehen. Ubrigens, die Warnung in der Befehlsausgabe ist durchaus ernst zunehmen! Beim Testen nicht übertreiben.
Hat man alle möglichen Frequenzen und Spannungen ausgetestet, kann man diese in eine Datei einfügen, die der cpupowerd beim Start dann finde:
cpupowerd -a cpupowerd.conf
Die Datei sieht dann so aus:
1000 0.8000
1800 0.8500
1900 0.9000
Damit der cpupowerd als Dienst mit den passenden Parametern läuft, startet man den so:
cpupowerd -d -c /etc/cpupowerd.conf
Damit der automatisch beim Systemstart seine Arbeit tut, hab ich den Befehl in /etc/rc.local eingefügt:
cpupowerd -d -c /etc/cpupowerd.conf
exit 0
Die README ist sehr lesenswert!
Im Moment stelle ich keine Instabilitäten im Betrieb fest. Die Aktion hat mir ca 10-15 W im laufenden Betrieb gebracht. Außerdem wurde die 3,5"-Festplatte durch eine 2,5"-Platte getauscht, das brachte noch etwas. Jetzt zeigt mein 15€-Schätzeisen 38-40 W im Idle an. Das ist schon ein guter Wert...
Sat, 4. October 2008
Mobil mit UMTS und Notebook
Funktioniert gut. Ist auch an diversen Stellen im Netz dokumentiert. Ich nutze es schon recht lange und will endlich mal auch für mich aufschreiben.
Als UMTS-Karte nutze ich eine Merlin U 630. Die stellt zwei serielle Schnittstellen zur Verfügung. Eine ist für das ppp-Skript wichtig, bei mir eben /dev/ttyS3. Der aktuelle Provider ist Eplus. Der Einfachheit habe ich die PIN auf dere SIM-Karte gespeichert. Über das Risiko bin ich mir schon bewußt. Manch einer speichert die PIN im Chat-Skript ...
Es sind zwei Skripte zu schreiben. Nr. 1 liegt in /etc/ppp/peers/eplus:
connect "/usr/sbin/chat -v -f /etc/chatscripts/eplus"
usepeerdns
holdoff 3
persist
/dev/ttyS3
115200
user "eplus"
noauth
defaultroute
lcp-echo-interval 65535
#debug
noauth
defaultroute
Nr.2 ist das Chat-Skript mit den AT-Befehlen /etc/chatscripts/eplus:
TIMEOUT 60
ABORT ERROR
ABORT BUSY
ABORT VOICE
ABORT "NO CARRIER"
ABORT "NO DIALTONE"
ABORT "NO DIAL TONE"
ABORT "NO ANSWER"
"" "ATZ"
OK-AT-OKM0 "ATDT991#"
TIMEOUT 75
CONNECT
In der Datei **/etc/ppp/pap-secrets fügt man noch das Passwort ein:
eplus *\ gprs
pon elus startet die Verbindung, poff beendet diese.
Wenn ich den Treo mal als Modem nutze, hilft mir das Programm USB-Modem. Das stellt die Schnittstelle /dev/ttyACM0 zur Verfügung. Natürlich funktioniert auch die Verbindung über Bluetooth, aber man hat zur Stromversorgung ohnehin ein Kabel am Treo. Dann kann man auch gleich kabelgebunden arbeiten..
Nachtrag 15.04.08
Auf einen Hinweis hab ich mit den APN-AT-Befehl gespielt:
Im Chatscript ist diese Zeile für den Eplus-APN einzufügen:
OK AT+CGDCONT=1,"IP","internet.eplus.de"
Für das Hawei E220 ist als Schnittstelle /dev/ttyUSB0 anzugeben.
Fügt man diese Zeilen noch in /etc/network/interfaces ein, kann man bequem über den Network-Manager die Verbindung auf- und abbauen
iface ppp0 inet ppp
provider eplus
Tue, 16. September 2008
Ein Generationswechsel
.. stand hier an. Ich habe mein NC8000 aufs Altenteil geschickt. Dafür wird ein T61 8895-WFL seinen Dienst hier tun.
Mit dem Notebook zu arbeiten, macht einfach nur Spaß. Ubuntu (Gnome) zu installieren ist richtig langweilig - fast alles funtkioniert von Anfang an. Gnome liegt mir aber nicht wirklich, XFCE ist halt meine favorisierte Desktopumgebung. So konnte ich wieder etwas basteln ![]()
Nachdem ich linux-backports-modules-hardy installiert habe, leuchtet die WLAN-LED auch auf. Der Fingerabdrucksensor macht auch seine Arbeit, das Einrichten ist im Wiki beschrieben.
Ich habe für die ThinkVantage-Taste diese Zeile in /usr/share/hotkey-setup/ibm.hk eingefügt:
setkeycodes e017 148
In der .Xmodmap habe ich dem Keycode 159 XF86LaunchA zugeordnet. Das startet jetzt ein Terminal. FN+F7 startet grandr, was mir die Arbeit mit externen Monitoren leichter macht. Die Displayhelligkeit läßt sich noch nicht steuern. Nur dafür den Gnome-Power-Manager zu nutzen ist mir am Ende zu viel. Denn den restliche Job macht das System ja von sich aus.
Der 9-Zellen-Akku hält ca 5 Stunden. Die CPU langweilt sich sowieso zum größten Teil. Powertop gibt ein paar wertvolle Tipps, die man auch umsetzen kann. Teile davon stehen jetzt in /etc/sysfs.conf:
class/scsi_host/host0/link_power_management_policy = min_power
class/scsi_host/host1/link_power_management_policy = min_power
und in /etc/sysctl.conf:
vm.dirty_writeback_centisecs = 1500
vm.dirty_expire_centisecs = 1500
vm.laptop_mode = 5
Daß die Partitionen per noatime eingehängt werden, sei nur am Rande erwähnt...
Im normalen Betrieb wird ein Lüftergeräusch vom Säuseln der Festplatte übertönt, stört also wirklich nicht. Wenn das Notebook wirklich mal was zu tun hat, hängt ohnehin ein externer Monitor dran. Denn dann muß auch ich arbeiten
.
Sat, 2. August 2008
Prozessortaktung mit den laptop-mode-tools
Angeregt durch die Diskussion im Forum hab ich ich mich noch mal mit den passenden Kernelmodulen beschäftigt. Tatsächlich bringt hier der Austausch von speedstep-centrino durch acpi-cpufreq positives. Durch die laptop-mode-tools werden die passenden Kernelmodule für die eingestellten Governors automatisch geladen. So muß nur zum Start das Kernelmodul acpi-cpufreq über /etc/modules geladen werden.
Prozessortaktung ohne laptop-mode-tools
Am Ende möchte ich nur den conservative-Governor nutzen. Dafür brauch ich die laptop-mode-tools nicht. Das kann ich einfach in /etcsysfs.conf festlegen:
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor = conservative
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq= 800000
Der erste Eintrag legt den zu benutzenden Governor fest, der zweite der minimale Prozessortakt.





