Unser DVB-Receiver nimmt die Aufnahmen als trp-Dateien auf. Das sind ganz ein ganz normaler Transportstrom, den man mit ProjectX weiter verarbeiten kann. Wenn ich noch eine einfache Möglichkeit finde, H.264-Streams zu schneiden, würde ich vermehrt HD-Aufnahmen aufnehmen können... Leider kann ProjectX nix damit anfangen.
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Thu, 2. September 2010
DVB-Receiver
Sat, 1. May 2010
Ubuntu 10.04
Auch hier steht die große Updaterei an. Meine Rechner laufen bis auf unserem Mediarechner schon seit der Beta2 mit Lucid. Mir fiel dabei folgendes auf:
- Um WLAN vernünftig auf dem Drehwurm nutzen zu können, ist das Kernelmodul rt2800usb zu blacklisten. Den Mischbetrieb von WPA und WPA2 mag das Kernemodul auch nicht...
- Der Touchscreen des Drehwurms funktioniert sofort ohne Murren. Würde der Bewegungssensor noch funktionieren, wäre alles super.
- Für den Cyberjack-Kartenleser kann man den Treiber für Karmic nehmen
- Das Sun Java Plugin ist ins Partner-Archiv umgezogen.
- Man kann die Bookmarks des Feuerfux mit der Ubuntu-One-Wolke syncronisieren. Das nötige Plugin reißt die Performance des Browsers ins Bodenlose. Ich habs deaktiviert. Weave macht einen besseren Job.
- Ich lese die CDs mit Rubyripper aus. Aus mir nicht erklärlichen Gründen dauert das Rippen jetzt drei mal so lange ...
Im Moment nutze ich Gnome als Desktop. Wie lange wird sich zeigen ...
Update:
Yvonnes Thinkpad (mit ATI-Grafikkarte) überlebt den Standby nicht. Der XServer stirbt mit der Fehlermeldung:
radeon: couldn't schedule IB ..
Die Übergabe des Parameters "options radeon agpmode=-1" an den Kernel läßt den Xserver starten.
Sun, 31. January 2010
Tevii S660
Letztens schrieb ich ja was zu unserem kleinen Media-PC. Jetzt hab ich den um einen DVB-S-Adapter ergänzt und das funktioniert auch. Ich nutze aber zu Zeil nur die Sender von Astra, Hotbird, Eurobird wären auch möglich.
Da wir ja an einer unicable-Anlage hängen, war es besonders spannend zu sehen, ob die Karte damit überhaupt funktioniert. In dem Beiblatt unsres Anlagenbetreuers war dies zu lesen:
"...Die Anlage ist nicht für den Einsatz von DVB-S-Receivern ohne unicable Unterstützung ausgelegt. Der Empfang bei einem Einzelreceiver ohne unicable Funktion kann funktionieren, wird aber nicht unterstützt."
Mir reicht auch erstmal ein DVB-S-Receiver, DVB-T tuts hier auch und vielleicht bekomm ich auch DVB-IP hin.
Ich habe die Tevii S660 gekauft. Die beiliegende Fernbedienung brauch ich nicht, ich hab ja schon eine funktionierende.
Tevii bietet auf der Webseite Treiber und die Firmware für Linux an, die selber zu kompilieren sind. Wie das funktioniert, liest man in der enthaltenen README. Ich nutze w_scan, um Senderlisten für den VDR zu erstellen. Weil das im Karmic-Archiv enthaltene Paket für die neue DVB-Api zu alt ist, hab ich w_scan auch nachkompiliert.
Nach ca 2 Stunden hatte ich dann eine lange Senderliste, befreit von verschlüsselten und Slideshowsendern ("RUF MICH AN"-Sender). Diese Liste hab ich in der Senderliste des VDR hinzugefügt.
Jetzt hat unser VDR 2 DVB-T- und einen DVB-S-Tuner. Zur Zeit sendet nur Arte in HD. HD-Aufnahmen sind mir noch nicht geglückt, die Fehler muß ich noch eingrenzen. Das Streaming von HD zu XBMC funktioniert, nur vdr-sxfe will da nix anzeigen ...
Sun, 17. January 2010
Unser Media-PC
Langsam kommt das zusammen, was zusammen gehört. Jetzt habe ich unseren Media-PC fertig. Die Hardware besteht aus den folgenden Komponenten:
- Dieses Gehäuse. Das Gehäuse bringt ein 120W-Netzteil mit.
- Das Zotac ION ITXB als Mainboard
- Zur Zeit 2 GB RAM
- eine 2,5 160GB Festplatte fürs System, eine 1,5TB-Platte für die Media-Daten.
- eine X10-Funkfernbedienung
Die Media-Daten werden von XBMC bereit gehalten. XBMC kann mit Videos, Musik und Bildern umgehen. Der erste Start war eine grafische Offenbarung. Das Standard-Skin Confluence ist schon sehr schön.
Das Mainboard hat digitale Ausgänge, die Dekoderstation auch passende Eingänge. Die Lautstärke steuere ich nur durch die Decoderstation. Damit Alsa da mitspielt, habe ich den digitalen Ausgang als Standardausgabegerät in /etc/asound.conf fest genagelt:
pcm.!default {
type hw
card 0
device 1
}
Der ION-Chipsatz soll ja beim Dekodieren von Videodaten den Prozessor entlasten. Dafür ist allerdings der proprietäre NVidia-Treiber und die Bibliotheken für die Videoplayer nötig. Diese stellt das Nvidia Vdpau Team PPA zur Verfügung. Für das aktuellste XBMC gibt es auch ein PPA Wie man XBMC mit VDPAU zusammen bekommt, ist in diesem Artikel gut beschrieben.
FÜr Live-TV und TV-Aufnahmen nutze ich den VDR schon eine ganze Weile mit DVB-T. Vorher auf einer M740AV, jetzt eben auf dem Rechner. Bald werden wir DVB-S(2) nutzen dürfen, da wirds richtig spannend. Vor allem ist eine kompatible Karte zu finden, die auch noch unicable kann. Die stabilen VDR-Pakete (die kein HD können) sind im Karmic-Archiv verfügbar. Die Entwicklerversion 1.7.* wird in verschiedene PPAs zur Verfügung gestellt. Ich nutze das Archiv. In diesem Archiv werden XBMC-Pakete zur Verfügung gestellt, die den VDR als Backend mit XBMC verbinden. Ich hab es kurz ausprobiert, mir war es seinerzeit zu wackelig, was mich nicht von neuen Tests abhalten wird ...
Wir schauen ohnehin selten Live-TV, da reicht es, den VDR-Aufnahmeordner in XBMC als Quelle hinzuzufügen.
Ein Mediacenter-PC braucht auch eine einfache Eingabenmethode. Eine kabellose Tastatur ist einfach zu groß, eine Fernbedienung da schon besser, eine Funkfernbedienung viel besser. Am einfachsten folgt man den Tipps, die Chrisss in seinem Blog gibt. Wie man den VDR und XBMC für LIRC einrichtet, wurde hier diskutiert. Die Dateianhänge in den Beiträgen kann man gut als Konfigurationsbeispiele nutzen.
Insgesamt bin ich mit dem Gesamten schon recht zufrieden. Natürlich gibt es noch Kleinigkeiten, die man verbessern kann. Sonst wäre es ja langweilig und es gäbe nix zu schreiben ![]()
Fri, 1. January 2010
Wieder 10 Jahre Zeit..
Einige Mails, die heute in mein Postfach aufschlugen, wurden durch Spamassasin gleich in den Spamordner gekippt. Die Lösung inclusive Würgeround ging grade durch den Ticker.
Sun, 2. August 2009
geeqie
Ob geeqie eine exotische Linux-Anwendung ist, möge jeder für sich entscheiden. Für mich ist geeqie ein schneller und vielseitiger Bilderbetrachter. Er ist für mich ein würdiger Nachfolger für GQView, das sagen die Entwickler von Geeqie ja selber auch. geeqie ist noch recht jung. Sinnvoll ist es, das Programm selber zu kompilieren. Mich faszinieren die folgenden Eigenschaften:
- sehr schnelles Öffnen von RAW-Fotos, natürlich auch anderer Bilder
- Bearbeiten von Metatags
- in Grenzen kann man geeqie schon zur Verwaltung seiner Fotos nehmen
- die sehr hohe Flexibilität in der Konfiguration.
geeqie paßt sich gut in meinen XFCE-Desktop ein. Es basiert ja auf GTK
Thu, 21. May 2009
Kleine Tagesaufgabe
Yvonne hat gestern angemerkt, daß die Plugins für JOSM aktueller sind als JOSM selbst. Nun soll sie nicht immer selber nach der aktuellsten Version dieser Datei schauen. Das kann wget besser:
wget -P $HOME/bin --mirror http://josm.openstreetmap.de/download/josm-tested.jar -nd
Danke Dirk für den Support ![]()
Wed, 6. May 2009
Jaunty und Moneyplex
Seit dem Wochenende läuft auf allen unsren Rechnern hier zu Hause Jaunty.
Bei einem Upgrade ist mir natürlich die Kompatibilität der Anwendungen und der Hardware wichtig. Moneyplex ist da so ein Kandidat. Das Programm soll natürlich mit dem HBCI-Kartenlesern (Reiner SCT Ecom & Cyberjack) zusammen arbeiten.
Mit den verfügbaren Treiberpaketen für Intrepid und den Betatreibern für Jaunty friert Moneyplex bei Zugriff auf den Kartenleser ein. Erst als ich die Treiber selber kompiliert habe, arbeitet Moneyplex so wie es soll. Zum Kompilieren sind die Pakete build-essentials und libusb-dev und das Archiv von dieser Seite notwendig.
Tue, 10. March 2009
GPS, Openstreetmap und Linux
Inspiriert von Dirks letztem Blogeintrag und nicht zuletzt um ihm bei seiner Entscheidung zu helfen, ist dieser Artikel entstanden.
Yvonne hat es ja schon angesprochen, daß wir ein neues Hobby haben. Die ersten Versuche mit einer GPS-Bluetoothmaus waren recht ernüchternd. Die Qualität der Tracks war nicht wirklich gut genug, daß man damit was vernünftiges anfangen konnte. So haben wir uns einen Garmin etrex Legend HCx zugelegt. Das ist ein feines Gerät. Der Empfänger ist so empfindlich, daß man auch in der Mitte eines Zimmers einen GPS-Fix hat. Der Empfänger meines Tablets ist da um einiges unsensibler... Auf der MicroSD-Karte ist ausreichend Platz für Karten.
Yvonne ist mit wachsender Begeisterung mit dem etrex (trexxie wird das Gerät genannt...) unterwegs. Ich habe die Aufgabe, den trexxie mit Karten zu bestücken und dafür zu sorgen, daß die Tracks auch vom trexxie runter kommen. Natürlich sollen die Programme auch für Benutzer nutzbar und etwas bunt sein.
trexxie wird per USB angesprochen. In Hardy heißt die Schnittstelle /dev/ttyUSB0 und seit Intrepid usb: Damit der gewöhnliche Benutzer auch auf die Schnittstelle zugreifen kann, ist eine udev-Regel anzulegen:
SYSFS{idVendor}=="091e", SYSFS{idProduct}=="0003", MODE="666"
Es reicht, den trexxie einfach wieder am PC anzustecken.
Freie Karten für den trexxie auf der Datenbasis von OSM Für Europa und Deutschland kann man hier runterladen. Es reicht aus, das Archiv zu entpacken und die Datei auf der Speicherkarte im Ordner /Garmin zu speichern. Die Datei sollte auch wirklich gmapsupp.img heißen
Ausführliche Informationen kann man hier nachlesen.
Um Daten vom trexxie runter zu laden und zu bearbeiten, gibt es für Linux mehrere Programme:
- Qlandkarte und der Nachfolger Qlandkarte GT
- Viking
- natürlich auch gpsbabel
Mit Qlandkarte kann man Tracks und Wegpunkte auf trexxie hoch und runter laden und Ausschnitte aus Karten hochladen. Dazu sind natürlich entsprechende Karten in Qlandkarte einzubinden. Auf Basis der Openstreetmap-Karten werden hier Karten zur Verfügung gestellt. Auf dieser Seite wird auch das Einbinden der Karten beschrieben. Die Idee, Tracks mit Qlandkarte zu bearbeiten, haben wir verworfen. Qlandkarte schmeißt alle Zeitstempel raus und macht so die Tracks für OSM untauglich. Schade...
Viking funktionierte hier in der Version 0.9.8 am besten. Diese Version wird auch in Ubuntu 09.04 sein. Drum hab ich die einfach auf allen Rechner hier selber kompiliert.
Mit Viking kann man die Tracks auch recht einfach direkt vom trexxie runter laden (File -> Aqire -> From GPS).
Das Bearbeiten der Tracks ist sehr einfach. Man kann diverse Karten einbinden, die bei der Orientierung helfen. Ist man mit den Tracks fertig, kann man diese anschließend direkt auf dem OSM-Server hochladen. Will man die Tracks in JOSM weiterbearbeiten, kann man diese wieder vom OSM-Server runterladen.
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Mon, 9. February 2009
Synchronisationsgeschichte Teil 3
Langsam wird es ein Fortsetzungsroman... Hier habe ich die Synchronisation der Kalenderdateien über webdav geschrieben. Grundsätzlich funktioniert das auch gut. Nur gefällt mir der Thunderbird nicht so sehr. (Thunderbird hat seine Qualitäten, unbestritten). Ich hab mich wohl schon zu sehr an die Macken von Evolution gewöhnt. Jedenfalls hab ich nochmal angefangen und habe alle Daten in einem Kalender mit verschiedenen Kategorien reingepackt. Opensync synchronisiert von Evolution nur den als Standard definierten Kalender. Hat man mehrere Kalender definiert, landen alle Daten beim erneuten Sync in diesen Standardkalender, was nicht viel bringt.
Die Zusammenarbeit von opensync mit Evolution und dem gpe-calendar ist hier beschrieben. Ein Paket-Archiv für opensync für Hardy gibt es hier Die Kontakte und Aufgaben kann man auch auf diese Weise synchronisieren.
Thu, 5. February 2009
Synchronisationsgeschichten Teil 2
Das Thema ist so spannend, daß ich mich wieder damit beschäftige ...
Vormals hab ich über die Möglichkeit der Synchronisation über SyncML geschrieben. Für Kalender gibt es ja alternativ Webdav. Vorteil dieser Möglichkeit ist, alles ohne großen Aufwand in der eigenen Infrastruktur laufen zu lassen. Ein eigenes Serverchen ist ohnehin da, Webdav ist auch mit Lighty recht schnell eingerichtet. Die Daten liegen natürlich in einem paswortgeschützen Bereich....
Der GPE-Calender gefällt mir besser als Dates. Die Daten werden schöner dargestellt.
auf dem N810 kann gpe-calendar gut mit ICS-Kalender über Webdav umgehen. Wenn man für den Kalender publish als Option auswählt, werden die Daten in den Kalender geschrieben und später auf dem Server hochgeladen. Das funktioniert recht zuverlässig. Zur Zeit sind 4 verschiedene Kalender für die verschiedenen Funktionen (Dienstplan, Urlaub etc) eingebunden. Damit ich die Feiertage im Blick behalte, habe ich diese ICS-Datei eingebunden. Ebenso auch auf den Anwendungen auf dem Notebook. Die anderen Kalender natürlich auch. Allerdings kommt Evolution nicht mit der Authorisierung klar. Ein etwas unmotivierter Gegencheck mit dem Google-Kalender war ebenfalls erfolglos... Sunbird und Thunderbird kommen problemlos damit klar. Das heißt, daß ich erstmal wieder den Thunderbird als Mailer nutzen werde.
Insgesamt habe ich das Einrichten dieser Methode einfacher als SyncML empfunden. Adressen bleiben leider außen vor...
PS: gerade habe ich ein Paketarchiv und ein Howto zum Thema opensync und GPE entdeckt. Die Story geht weiter ...
Mon, 2. February 2009
Synchronisationsgeschichten Teil 1
Ich habe es geschafft, im N810 die Daten für Kalender und Adressbuch rein zu bringen. Die beiden kleinen Programme können durchaus meine Anforderungen erfüllen.
Die Synchronisation mit den Daten auf meinem Notebook geschieht mit syncevolution über scheduleworld. Die grundsätzliche Konfiguration wird hier beschrieben. Mit Dates kommt die Kalenderkomponente dazu. Auf dem Notebook synchronisiert Evolution auch mit syncevolution.
Mehrere Kategorien werden in Dates und in Evolution in einer einzigen Farbe angezeigt, nicht so bunt, wie beim Palm. Darum hab ich für jede Kategorie einen extra Kalender erstellt. Diese Migration ist etwas aufwändig. Scheduleworld möchte für syncevolution für jeden Kalender einen eigenen Konfigurationsordner erstellt haben. Wie das funktioniert ist hier dokumentiert. Ich habe 4 Kalender, die zu synchronisieren sind. Für jeden Kalender wird eine eigene Konfiguration angelegt. Wichtig ist, daß man für die Komponenten addressbook, todo und memo deaktiviert. Diese Konfiguration kann auch für Dates übernommen werden. Am Ende hab ich den kompletten Ordner ~/.config/syncevolution/ per SSH auf das N810 kopiert ...
Wie sich das Ganze im Alltag bewährt, wird die Zeit zeigen...
Als Alternative bietet sich die GPE-Suite an. Ich werde sicherlich die Synchronisationsmöglichkeiten anderer Desktop-Kalender ausprobieren. Wichtig ist, daß auf dem N810 zumindestens die Adressen das Standard-Framework nutzen..
Wed, 17. December 2008
Postfach umziehen
Um von einer Mailbox zur anderen umzuziehen gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- man bemüht sein Mailclient, markiert die betreffenen Ordner und kopiert die zum neuen Mailserver
- oder man sucht sich ein Programm, das den Job für einen machen kann ...
Das Programm heiß imapsync. Es ist unter Ubuntu/Debian leicht installiert. Imapsync strotzt nur so von Funktionen. Um einmal seine Mailbox umziehen zu lassen, reicht dieser Zweizeiler:
imapsync --host1 imap.server1 -user1 username --password1 passwort --authmech1 PLAIN \
--host2 imap.server2 --user2 username --password2 passwort --authmech2 PLAIN
--host1, --user1 --password1 sind die Daten des Quellservers
--host2, --user2 --password2 sind die Daten des Zielservers
Sat, 8. November 2008
Strom sparen mit AMD-CPU und Linux
Mit dem Thema Prozessortaktung hab ich mich ja schon öfter beschäftigt Jetzt möchte ich natürlich auch mit den Desktop-Maschinen Strom sparen. In den Maschinen sind AMD-Prozessoren eingebaut (X2 BE-2300 EEE, X2-BE-2400 BEE ). Den Prozessortakt kann man auch mit den gleichen Tools beeinflussen. Will man mehr Strom sparen, muß man die Kernspannung herabsetzen. Man nennt das auch neudeutsch undervolten ...
Ein netter Mensch hat dazu ein Tool geschrieben, was die ganzen Prozessortakt-Dienste ersetzt und mit dem man auch die Kernspannung beeinflussen kann.
cpupowerd liegt nicht als Paket vor und ist mit dem Dreisatz selbst zu kompilieren. Dazu sind nur die build-essentials nötig. Bevor man cpupowerd benutzt, sind Programme wie powernowd zu deaktivieren. cpupowerd ist mit Root-Rechten zu nutzen.
Erstmal testen, ob cpupowerd auch den Prozessor erkennt:
cpupowerd -s
Hier die Ausgabe für einen AMD X2 BE 2300:
root@felidae:~# cpupowerd -s
cpupowerd 0.1.2
WARNING: This program could cause damage to your Hardware
Physical cpu : 0
Vendor : AMD
Family : 1
Model : 6
Coreids : 0 1
Mastercoreid : 0
Affected coreids : 0 1
Current voltage (VID) : 0.8000 V (30)
Current frequency (FID) : 1000 MHz (2)
Supported frequencies : 1000 1800 1900 MHz
Oben arbeitet der Prozessor mit 0,8V und 1000 MHz runtergetaktet. Weniger geht nicht bei dem verbauten Board. Da bleibt der Rechner einfach stehen. Ubrigens, die Warnung in der Befehlsausgabe ist durchaus ernst zunehmen! Beim Testen nicht übertreiben.
Hat man alle möglichen Frequenzen und Spannungen ausgetestet, kann man diese in eine Datei einfügen, die der cpupowerd beim Start dann finde:
cpupowerd -a cpupowerd.conf
Die Datei sieht dann so aus:
1000 0.8000
1800 0.8500
1900 0.9000
Damit der cpupowerd als Dienst mit den passenden Parametern läuft, startet man den so:
cpupowerd -d -c /etc/cpupowerd.conf
Damit der automatisch beim Systemstart seine Arbeit tut, hab ich den Befehl in /etc/rc.local eingefügt:
cpupowerd -d -c /etc/cpupowerd.conf
exit 0
Die README ist sehr lesenswert!
Im Moment stelle ich keine Instabilitäten im Betrieb fest. Die Aktion hat mir ca 10-15 W im laufenden Betrieb gebracht. Außerdem wurde die 3,5"-Festplatte durch eine 2,5"-Platte getauscht, das brachte noch etwas. Jetzt zeigt mein 15€-Schätzeisen 38-40 W im Idle an. Das ist schon ein guter Wert...
Tue, 4. November 2008
Pinkie
Die Alpha von XFCE 4.6 wurde ja grade veröffentlicht, man nennt sie PINKIE. Ich hab es mal kompiliert ...
Runterladen kann man sich die nötigen Pakete auch zusammen in einem großen Archiv. Wichtig ist, die Bau-Reihenfolge einzuhalten. Hier sind auch die Abhängigkeiten dokumentiert. Bei Ubuntu sind diese Pakete zu installieren:
- build-essential
- pkg-config
- libglib2.0-dev
- intltool
- libx11-dev
- libgtk2.0-dev
- libglade2-dev
- libgladeui-1-dev
- libgtk2.0-doc
- gtk-doc-tools-
- libstartup-notification0-dev
- libhal-dev
- libhal-storage-dev
- python-gtk2-dev
- libdbus-glib-1-dev
- libgamin-dev
- libexif-dev
- libpcre3-dev
- libwnck-dev
- libnotify-dev
- libgstreamer-plugins-base0.10-dev
- libcups2-dev
Nach der Kompilierorgie kann man XFCE wie gewohnt entweder aus der Konsole mit startxfce4 oder aus dem Loginmanager starten. Jetzt noch die nötigen Panel-Plugins kompilieren und spielen ...





